Die Integrität und Infektiosität viraler Vektoren lassen sich nur erhalten, wenn sie unter streng kontrollierten Bedingungen eingefroren und gelagert werden. Ein unkontrollierter Einfrierprozess kann Aggregationen, Strukturveränderungen oder eine Reduktion der biologischen Aktivität verursachen – mit direkten Auswirkungen auf Wirksamkeit und Sicherheit des finalen Produkts.
Ein kontrollierter Einfrierprozess für virale Vektoren ist ein zentraler
Baustein für die Qualität und Sicherheit moderner Zell- und
Gentherapeutika. Damit die empfindlichen Partikel ihre Struktur und
biologische Funktion über den gesamten Herstellungs- und Lieferprozess
hinweg behalten, muss der Einfrierverlauf exakt definiert und jederzeit
reproduzierbar sein. Bereits kleinste Abweichungen bei der Abkühlrate
oder Zieltemperatur können zu Schädigungen der viralen Hülle oder zum
Verlust der Infektiosität führen – mit potenziell gravierenden
Auswirkungen auf die Wirksamkeit des Endprodukts.Ebenso entscheidend ist
die Fähigkeit, verschiedenste Behälterformate zu verarbeiten. In der
klinischen Entwicklung kommen meist Vials (Einzelgebinde) zum Einsatz,
während im industriellen Maßstab Beutel (Bags) oder Bulk-Container
benötigt werden, um größere Chargen effizient handhaben zu können. Der
Einfrierprozess muss daher flexibel anpassbar und mit allen gängigen
Primärpackmitteln kompatibel sein, ohne deren Materialeigenschaften zu
beeinträchtigen.